Flussinfo: Sense

In den obersten Teilstücken ist die Sense ein alpiner Wildling. Ab Zollhaus fließt die Sense im zweiten Schwierigkeitsgrad.

 

Der rechte Zufluss heißt Kalte Sense, der linke Zufluss Warme Sense. Die Warme Sense ist ab Schwarzsee weitgehend mit Wehren verbaut und kaum lohnend. Die Kalte Sense ist bei genügend Wasserdurchlauf ein interessanter Wildbach.

 

Kalte Sense: Sangernboden – Zollhaus

Wildwasser und Grundgestein im oberen Teil der Sense.
Sense-tionell - zur Hochschmelze bitte einen WW-Grad dazugeben.
Foto: Frank Schröer

 

4 km, WW III-IV

 

Einstieg an Holzbrücke oberhalb Sangernboden (höher gelegene Einbootpunkte sind nicht zu empfehlen wegen Holz). Die Kalte Sense fließt in einem breiten Geröllbett mit beachtlichem Gefälle und wenig Kehrwasser. Vorsicht vor Holzhindernissen. Unterhalb von Sangernboden, bei der Hauptstraßenbrücke, fahrbares Wehr mit Rücklauf. Zusammenfluss von Kalter und Warmer Sense. Ab hier heißt der Bach Sense und wird zum Wanderfluss mit sportlichem Flair.

 

Beste Zeit: Mai bis Juni und nach Regen.

Guggersbachbrücke bis Brücke Schwarzenburg

Leichtes Wildwasser in der Senseschlucht.
Das offene Wildwasser ist ideal für Stechpaddler.
Foto: Frank Schröer

 

10 km WW II

 

Schon den Einstieg an der Guggersbachbrücke zwischen Guggisberg und Zumholz zu finden, kann in ein aufwändiges Suchspiel ausarten. Eine gute Schweizkarte oder ein Navi helfen weiter (46°45'37.84"N, 7°18'6. 32"O). Den Einstieg erreicht man linksufrig etwas stromauf der Brücke, wenn man den Weg zur Kläranlage hinterfährt. Oben an geeigneter Stelle parken und die Boote zum Fluss hinuntertragen. Zum Ausstieg fährt man wieder die östliche Talseite hinauf nach Guggisberg und über Riedstätt nach Schwarzenburg. In Schwarzenburg in Richtung Fribourg halten und wieder hinab ins Tal der Sense. Noch bevor man den Bach überquert, kann man rechts auf einem Waldparkplatz parkieren. Jetzt zurück zum Einstieg und aufs Wasser. Die schwerste Stelle (knapp WW III) kommt nach den ersten scharfen Prallwänden. Verschwindet der Fluss rechts unter einer überhängenden Felswand, sollte man das letzte kleine Kehrwasser links schon anvisiert haben. Besichtigen und im Zweifel umtragen. Danach geht es stetig flott weiter, vor allem die vielen Prallwände verlangen Bootsbeherrschung. Die Fahrt lässt sich bis Thörishaus verlängern, landschaftlich und technisch bleibt sie gleich. Nachteil einer Fahrt bis Thörishaus ist, dass der Ausstieg an der alten Holzbrücke mangels Parkmöglichkeiten kaum machbar ist. Wer sich auf dem Campingplatz Thörishaus niederlässt, kann dann aber bis fast vors Zelt paddeln.