Im Frühjahr ging Freya Hoffmeisters vierjährige Südamerika-Umrundung in Buenos Aires zu Ende, jetzt folgt die Vortragstour.

Nach Terminen in Husum und Hamburg, berichtet Freya von 11. bis 13.9. auf dem Järnakfestivalen in Schweden sowie am 20.9. auf der Seekajakwoche in Rügen. Auch im Rahmen der Paddle-Expo erzählt die Ausnahmepaddlerin von ihreem bis dato größtem Abenteuer. 

 

  • Wann? Donnerstag, 17. September 2015, 20 Uhr

  • Wo? Messezentrum Nünrberg, NCC Ost, 2. Etage, Raum »St. Petersburg«

  • Wie? Die Tickets kosten 10 Euro und können unter vortrag(at)kanumagazin.com reserviert werden (Nur für diesen Termin).

  • Wer? Jeder darf kommen, anders als die Messe selbst, ist der Vortrag öffentlich.

Dieser riesige südliche Kontinent wurde noch niemals von einer Person umrundet – Freya war die erste, diese gewaltige Mammut-Expedition anzugehen und auch zu vollenden. Wenn Australien bisher als die »größte und herausvorderndste Seekajak-Reise« galt, setze Freya neue Maßstäbe, indem sie solo und ohne Begleitboot oder Landcrew fast 30 Monate über 27.000 km entlang 13 Länder paddelte, mit Start und Ende in Buenos Aires, Argentinien. Die Reise führte sie vom 15° nördlichen zum 55° südlichen Breitengrad, durch den Panama-Kanal bis rund Kap Horn, mit zweimaliger Querung des Äquators.

Sie erleidete tropischen Temperaturen, Hitzeauschläge und Moskitostiche, kämpfte mit starkem Gegenwind und -strömung, rauestem Wetter und Wind in Orkanstärke, massiver Brandung, haushoher Dünung, riesigen Gezeitenunterschieden und musste Wasser- und Essensdepots koordinieren, während sie täglich rund 50 km paddelte. Mangels Landemöglichkieit blieb Freya viele Nächte auf dem Wasser, mußte an matschigen Küsten in Hängematten schlafen und dank der hohen Kriminalitätsrate. unruhige Nächte erleiden. Letztendlich wurde sie mit einer wundervollen Tierwelt mit Walen, Delfinen, Seehunden und Pinguinen  belohnt, sowie einer überwältigenden Landschaft mit Gletschern, Inseln, Riffen und reichlich unverbauter Natur, wobei ihre Ausdauer ebenfalls auch an vielen endlosen Küstenabschnitten auf die Probe gestellt wurde.